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Stabübergabe bei der Messe München

Bereits vor Ende der diesjährigen Systems hat der Geschäftsführer der Messe München, Joachim Enßlin, die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Klaus Dittrich übergeben und eine erste Bilanz gezogen.

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Von
  • Torge Löding

Bereits vor Ende der diesjährigen Systems hat der Geschäftsführer der Messe München, Joachim Enßlin, die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Klaus Dittrich übergeben. "Damit Sie wissen, an wen Sie sich bei Fragen zur Systems 2003 wenden müssen", erklärte Enßlin, der das Amt seit 1995 bekleidete, den Teilnehmern einer Pressekonferenz.

Als Abschiedsgeschenk hätte er sich zwar eine gesundete IT-Branche gewünscht, aber mit dem Verlauf der diesjärhigen Fachmesse zeigte er sich dennoch zufrieden. "Ich sehe einen Silberstreifen am Horizont und bin überzeugt, dass die Systems dazu beiträgt, dass der Markt langsam wieder anzieht." Als Highlights bezeichnete Enßlin die neue Vollregistrierung der Fachbesucher und den während der Messe abgehaltenen UMTS-Kongress.

Erste Besucherzahlen wollte allerdings auch sein Nachfolger noch nicht nennen. Traditionell werden diese erst am letzten Tag der Münchener Ausstellung bekannt gegeben: "Wir hatten nie den Ehrgeiz ,hierbei die CeBIT einzuholen. Schon, weil die Hannoveraner traditionell das größere Messegelände haben." Der ehemalige Gewerkschafter Dittrich -- von 1994 bis 2002 war er stellvertretender Vorsitzender des DGB Bayern -- entwickelt zurzeit ein Konzept mit dem Unternehmerverband Bitkom, um die Systems in einigen Punkten zu verbessern. Beispielsweise die in München stark vertretende Verlagsbranche soll mehr in die Vorbereitung der Messe einbezogen werden.

Die Kritik, die Systems sei eigentlich eine Regionalmesse für Süddeutschland, wies Dittrich entschieden zurück. "Wir sind eine Messe mit internationaler Ausrichtung, mit fester Verankerung im gesamten deutschsprachigen Raum -- also auch Österreich, Schweiz und Norditalien." (tol)