Pixelpark kündigt erneut Entlassungen an

Der Berliner Internet-Dienstleister rechnet mit einem starken Umsatzrückgang und hat deshalb einen weiteren Personalabbau in Deutschland beschlossen.

vorlesen Druckansicht 36 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der Berliner Internet-Dienstleister Pixelpark schlingert immer tiefer in die Krise. Nach vorläufigen Zahlen erwartet das auf Web-Design spezialisierte Unternehmen im dritten Quartal 2002 einen Umsatzrückgang von 30 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal. Das operative Ergebnis werde dadurch deutlich belastet, teilte Pixelpark mit. Ursache sei im Wesentlichen die weiterhin anhaltend schwierige Marktsituation. Für das kommende Quartal sei keine kurzfristige Markterholung in Sicht. Aufsichtsrat und Vorstand hätten deswegen einen weiteren Personalabbau in Deutschland beschlossen, der im 4. Quartal umgesetzt werden soll.

Wie viele der rund 600 Mitarbeiter gehen müssen, wollte das Unternehmen gegenüber heise online jedoch noch nicht bekannt geben. Zuletzt hatte der Gründer und Alleinvorstand von Pixelpark, Paulus Neef, angekündigt, seine restlichen Anteile (17,7 Prozent) an dem mehrheitlich von Bertelsmann (60,3 Prozent) gehaltenen Unternehmen zu verkaufen. 2001 hatte Pixelpark bei einem Umsatz von 81,3 Millionen Euro einen Rekordverlust von 86 Millionen Euro ausgewiesen. Nach misslungenen Zukäufen und Rückschlägen im Ausland konzentriert sich das Unternehmen jetzt wieder auf das Kerngeschäft. (pmz)