Energiegewinnung durch UmwelteinflĂĽsse

Eine Schweizer Firma hat zusammen mit der RWTH Aachen eine Methode entwickelt, bei der Dachziegel als Wärmetauscher arbeiten.

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In Zeiten steigender Heizkosten denken immer mehr Bauherren an Alternativen zu Gas, Öl oder Fernwärme. Bereits mehr als eine halbe Million deutscher Haushalte verfügen beispielsweise über eine Solaranlage auf dem Hausdach. Eine neuartige Möglichkeit, Umwelteinflüsse zur Energiegewinnung zu nutzen, hat nun die Schweizer Swissmetal Design Solutions AG in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen entwickelt, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe: Dachziegel, die als Wärmetauscher funktionieren und Energie aus Umgebungsluft, Wind, Regen und Sonneneinstrahlung aufnehmen.

Die Energie-Ziegel werden aus mehreren zwei Millimeter starken Blechen einer Kupferlegierung hergestellt. Auf dem Dach sind alle Ziegel durch Röhrchen miteinander zu einem Leitungssystem verbunden und haben jeweils auf der Rückseite eine angeschweißte Fluidwanne. Mittels Absorption und Konvektion, also Energieaufnahme und Teilchenfluss, übertragen die Ziegel die einwirkende Energie aus der Umgebung in das Leitungssystem. Durch die Kupferröhrchen fließt ein Wärme tragendes Wasser-Glykol-Gemisch. Dieses Gemisch transportiert die Energie vom Dach hinunter in eine Wärmepumpe.

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(bsc)