"Mensch und Maschine" wechselt Börsensegment

Das auf CAD-Software spezialisierte Unternehmen wechselt vom Neuen in den Geregelten Markt und erhofft sich dadurch vor allem finanzielle Vorteile.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Die Mensch und Maschine Software AG (MuM) kommt der Entscheidung der Deutschen Börse, das Marktsegment Neuer Markt bis Ende 2003 zu schließen, zuvor und wechselt in den Geregelten Markt. Dort will das Unternehmen aber die Anforderungen des künftigen Prime Standard erfüllen. Von dem Wechsel erwartet das auf CAD-Software spezialisierte Unternehmen Einsparungen in Höhe von 50.000 bis 100.000 Euro pro Jahr. Die bisherige zweisprachige Quartalsberichterstattung nach dem International Accounting Standard (IAS) soll fortgesetzt werden.

Das 1987 an den deutschen Börsen eingerichtete Marktsegment des Geregelten Marktes verlangt von den Teilnehmern deutlich niedrigere Anforderungen bei der Zulassung und der nachzukommenden Publizitätspflicht als der Neue Markt. Das Mindestkapital beispielsweise beträgt nur 250.000 Euro oder ein Stückvolumen von mindestens 10.000 Aktien. An der Frankfurter Wertpapierbörse werden im Geregelten Markt derzeit rund 200 Aktientitel und 1.200 Anleihen gehandelt. (pmz)