Mandrake lässt Linux-Cluster fliegen

Auch wenn sich Linux-Cluster längst als rechenstarke Alternative zu teuren Hochleistungsrechnern etabliert haben, ist das Aufsetzen und Verwalten der vielen Knoten im Cluster eine aufwendige Angelegenheit.

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Von
  • Oliver Diedrich

Auch wenn sich Linux-Cluster längst als rechenstarke Alternative zu teuren Hochleistungsrechnern etabliert haben, ist das Aufsetzen und Verwalten der vielen Knoten im Cluster eine aufwendige Angelegenheit. Hier will Mandrake Abhilfe schaffen. Zusammen mit einem Forschungsinstitut und dem Serveranbieter Bull arbeitet der französische Linux-Distributor an einer speziellen Cluster-Distribution, die jetzt in einer ersten Version für x86-Prozessoren zum Download bereit steht.

Laut Mandrake soll CLIC in seiner ersten Ausbaustufe vor allem das Aufsetzen der Knoten vereinfachen. Ab Anfang 2003 will man in der Phase 2 an Administrations- und Monitorwerkzeugen arbeiten und die Distribution auf Intels IA-64-Architektur portieren. In Phase 3, geplant ab Ende 2003, soll weitere Software entstehen und die Distribution ausgiebig getestet werden. Ziel ist ein Betriebssystem, mit dem sich Cluster letztlich wie ein einziger Rechner verwalten und programmieren lassen. (odi)