Photonik-Spezialist ADVA will der Krise trotzen

ADVA, Spezialist für optische Netze und Wavelength Division Multiplexing (WDM), freut sich: "Stabile Umsätze" und "höhere Profitabilität" habe man im dritten Quartal erreicht.

vorlesen Druckansicht 11 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • JĂĽrgen Kuri

ADVA, Spezialist für optische Netze und Wavelength Division Multiplexing (WDM), freut sich: "Stabile Umsätze" und "höhere Profitabilität" habe man im dritten Quartal erreicht. Angesichts der Krise der Carrier und der Überkapazitäten in den Backbones sicher ein Grund zur Freude -- allerdings bedeuten stabile Umsätze bei ADVA einen Rückgang um 5,2 Prozent von 23,2 Millionen Euro im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2001 auf 22 Millionen Euro im abgelaufenen Quartal. Bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das zweite Quartal prognostizierte ADVA Umsätze in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro.

Der Nettoverlust von ADVA betrug noch 0,1 Millionen Euro, verglichen mit einem Minus von 93,2 Millionen Euro im Vorjahr. Der Pro-forma-Gewinn betrug 1,6 Millionen Euro, nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahrs noch ein Pro-forma-Verlust von 0,6 Millionen Euro angefallen war. Verglichen mit den Umsatzeinbrüchen und roten Zahlen, die andere Telecom- und Netzwerkausrüster schreiben, scheint ADVA, wenn auch auf niedrigerem Umsatzniveau, recht gut dazustehen. Andreas Rutsch, Finanzvorstand von ADVA, hebt dann auch hervor, dass man das sechste Quartal mit Umsätzen auf nahezu gleichbleibendem Niveau abgeschlossen habe.

Für das vierte Quartal erwartet ADVA nun erneut einen stabilen Umsatz zwischen 20 und 25 Millionen Euro. Brian Protiva, Vorstandsvorsitzender von ADVA, führt die hoffnungsvolle Prognose darauf zurück, dass man ein "solides Geschäftsmodell" durch Standbeine sowohl bei Unternehmenskunden als auch bei Netzbetreibern habe, durch das man sich von anderen Anbietern in der Branche unterscheide. (jk)