Neues Design-Center von ZMD bietet bis zu 100 neue Arbeitsplätze
Die Investitionen von 17 Millionen Euro am Firmen-Stammsitz Dresden sollen auch in drei weitere Produktions- und Verwaltungsgebäude fließen.
Mit dem Bau des neuen Design-Centers des Chipherstellers Zentrum für Mikroelektronik Dresden (ZMD) soll Raum für bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Investitionen von 17 Millionen Euro am Firmen-Stammsitz würden auch in drei weitere Produktions- und Verwaltungsgebäude fließen, teilte das Unternehmen am Freitag zum Baubeginn in Dresden mit. Auf rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche sollen die verschiedenen Dresdner ZMD-Standorte zusammengeführt werden.
Das ZMD ist Hersteller anwendungsspezifischer Chipsätze, Speicher und Prozessoren. Die Firmenprodukte werden unter anderem in der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie bei Infrarotschnittstellen in Handys und Fernbedienungen eingesetzt. Das Design-Center soll die Kapazitäten erweitern und die Marktposition festigen. "Heute sind wir auf dem besten Weg, eine führende Stellung in der Welt aufzubauen", sagte der ZMD-Vorstandsvorsitzende, Thilo von Selchow.
Das Unternehmen will seinen Aufwärtstrend fortführen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet von Selchow mit einem Umsatzanstieg um sechs Millionen auf 74 Millionen Euro. In den vergangenen vier Jahren habe ZMD rund 300 neue Arbeitsplätze geschaffen und 80 Millionen Euro investiert. Für das kommende Jahr sind Investitionen von 19 Millionen Euro geplant. Die 1961 gegründete Firma beschäftigt eigenen Angaben zufolge weltweit mehr als 600 Mitarbeiter und unterhält Vertriebsbüros in den USA, der Schweiz und in Deutschland. (dpa) / (anw)