Kurz informiert: Erdgas, Taxonomie, Uber, ISS
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was passiert, wenn das Erdgas knapp wird
Die seit Montag laufenden Wartungsarbeiten an der Erdgas-Pipeline Nord Stream 1 verschärfen Befürchtungen, im kommenden Winter könnte es in Deutschland zu einem Gasmangel kommen. Grundsätzlich gilt, dass Privathaushalte, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen in Deutschland als besonders schützenswert gelten und nicht als erste betroffen sein würden, versicherte das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage von heise online. Sozialverbände machen sich nicht nur wegen drohender Energieknappheit, sondern auch wegen der hohen Kosten Sorgen. Niemand dürfe im Herbst und Winter seine Wohnung verlieren, falls die Heizkosten nicht mehr beglichen werden könnten, forderte VdK-Präsidentin Verena Bentele in der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nur noch Klagen könnten die Taxonomie stoppen
Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Taxonomie-Verordnung für nachhaltige Investitionen, die auch Erdgas und Atomkraft berücksichtigt, hat eine weitere Hürde genommen. Bis zur vorgesehenen Frist haben sich nicht die für einen Einspruch erforderlichen mindestens 20 Mitgliedsländer gefunden, die wenigstens 65 Prozent der Gesamtbevölkerung der EU vertreten. Das geplante Klassifikationssystem, das Investoren darüber informieren soll, welche Finanzierungen als klimafreundlich gelten, könnte somit zum Jahreswechsel in Kraft treten. Allerdings stehen noch Klagen von EU-Mitgliedsstaaten und Umweltorganisationen gegen die Taxonomie vor dem Europäischen Gerichtshof an.
Ehemaliger Chef-Lobbyist von Uber als Whistleblower
Mark MacGann, der ehemalige Chef-Lobbyist von Uber in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, hat sich als Whistleblower und Leaker der sogenannten Uber Files zu erkennen gegeben. Aus den E-Mails, Rechnungen, Präsentationen und Memos, die dem britischen Guardian zugespielt wurden, geht unter anderem hervor, dass Uber beim Einstieg in den europäischen Markt zu dubiosen Mitteln gegriffen hat. Heute sagt MacGann über die vermeintlichen wirtschaftlichen Chancen der Gig-Economy für die Fahrer, dass Uber „den Menschen eine Lüge verkauft“ habe.
Ex-ISS-Kommandant will Russland aus Kooperation drängen
Der NASA-Astronaut und ehemalige ISS-Kommandant Terry Virts plädiert dafür, Russland aus der Kooperation zum Betrieb der Internationalen Raumstation auszuschließen. In einem Meinungsartikel bei dem US-Magazin The Hill schreibt er, die "wenigen verbleibenden Vorteile" der Zusammenarbeit würden die Kosten nicht mehr aufwiegen. Die NASA solle deswegen rasch eigene Möglichkeiten bereitstellen, die Raumstation im All zu steuern und gleichzeitig die Arbeit mit der russischen Weltraumagentur Roskosmos auf das absolute Minimum herunterfahren.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(igr)