Immobilienmarkt: Wie digitale Makler die Häuserpreise in die Höhe treiben

Technologieunternehmen mischen mit Big Data und Künstlicher Intelligenz den Immobilienmarkt auf. Das macht viele Häuser für normale Familien unerschwinglich.

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, Cameron Davidson

(Bild: Cameron Davidson)

Lesezeit: 15 Min.
Von
  • Matthew Ponsford
Inhaltsverzeichnis

Jahrelang verbrachte Michael Maxson mehr Nächte in Hotels als in seinem eigenen Bett. Er kümmerte sich weltweit bei Rockkonzerten um die Lautsprechertürme. Als Maxson beschloss, mit seiner Frau und den beiden Hunden sesshaft zu werden, wählte er die Stadt, in die ihn Rockspektakel öfter geführt hatten als in jede andere: Las Vegas.

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Nach mehreren Jahren zur Miete und 22 gescheiterten Versuchen, ein Haus zu erwerben, war er seinem Ziel 2021 so nahe wie nie zuvor. Er fand ein luftiges, stuckverziertes Gebäude an einem riesigen Park in der Nähe von Las Vegas. "Es war wunderschön", sagt Maxson. "Man konnte Berge und Sonnenuntergänge sehen." Doch Maxsons Haussuche verlief unerwartet chaotisch. Die Hauspreise in Las Vegas stiegen in jenem Jahr sprunghaft um 25 Prozent an, und der Markt war überschwemmt von billigen Hypotheken und gierigen Investoren.

Sein Traumhaus gehörte keiner Person, sondern dem Technologieunternehmen Zillow, Betreiber der größten US-Webseite für Immobilienanzeigen. 2018 begann es unter der Marke Zillow Offers, selbst Häuser aufzukaufen, um ein "Ein-Klick-Paradies" für den Immobilienkauf zu schaffen. Damit folgte es Pionieren wie Opendoor und Offerpad.

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