IBM überholt HP beim TPC-C-Benchmark

In der Rangliste der nicht-geclusterten Server des Transaction Processing Performance Council hat IBM den Konkurrenten Hewlett-Packard überholt und nimmt nun den zweiten Platz ein.

vorlesen Druckansicht 122 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

In der Rangliste der Non-Clustered-Server des Transaction Processing Performance Council (TPC) hat IBM den Konkurrenten Hewlett-Packard beim TPC-C-Benchmark überholt und nimmt nun den zweiten Platz ein. IBM konnte die Anzahl der Transaktionen pro Minute (tpmC) durch Verdopplung des Arbeitsspeichers in seinem eServer pSeries 690 auf 512 GByte von rund 403.000 auf 428.000 verbessern.

Der Tabellendritte HP 9000 Superdome Enterprise Server bringt es auf etwa 423.000 tpmC. Den ersten Platz der TPC-C-Rangliste belegt seit Ende August 2002 Fujitsu-Siemens: der Primepower 2000 schafft 455.000 tpmC, der mit 28,58 US-Dollar pro tpmC allerdings auch einiges teurer ist als das IBM-System (17,75 US-Dollar pro tpmC) oder der Drittplatzierte von HP (15,64 US-Dollar pro tpmC).

Im März will Hewlett-Packard angeblich wieder an IBM vorbeiziehen. In der Gesamtwertung hat HP aber schon momentan die Nase vor. Vor dem Fujtsu-Siemens Primepower stehen zwei Cluster von HP: der ProLiant DL760-900-192P mit 568.000 tpmC und der ProLiant DL760-900-256P mit 710.000 tpmC. (anw)