Funknetze haben goldene Zukunft
WLAN-Chipsätze waren in 2002 die Gewinner auf dem Halbleitermarkt. Der Trend soll sich mit zweistelligen Zuwachsraten mindestens bis 2007 fortsetzen.
Mit knapp acht Millionen verkaufter Chipsätze in 2001 und etwa 24 Millionen im abgelaufenen Jahr stecken Funknetze nach dem WLAN-Standard IEEE 802.11 in ihrer Boom-Phase, wurden doch für 2002 lediglich 14 bis 15 Millionen Stück erwartet. Glaubt man einem Bericht des Marktforschungsunternehmens ABI, dann setzt sich dieser Trend fort. Zwischen 2002 und 2007 nimmt ABI eine jährliche Zuwachsrate von 43 Prozent an, was auf knapp 150 Millionen Chipsätze im Jahr 2007 hinausläuft. Das Umsatzvolumen soll dann 1,1 Milliarden US-Dollar erreichen.
Schon im nächsten Jahr sollen dabei schnellere Funknetze nach dem 802.11g-Standard (bis zu 54 MBit/s brutto bei 2,4 GHz) die eingeführte 802.11b-Technik (bis zu 11 MBit/s brutto) überholen. Doch mit der Allgegenwart von WLANs werden auch die Risiken allgegenwärtig: Der verbesserungsbedürftigen Sicherheit der Standardverschlüsselung WEP sollen verschiedene Erweiterungen wie 802.11i und WPAbeikommen, und vom Anwender nicht abgesicherte Netze decken Wardriving-Fans auf. Letztere können sich jetzt auf dem Deutschen WarDriving Forum austauschen. (ea)