Kurz informiert: Klimaklage, KI, Satellitenabschüsse, Blue Origin

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Das Landgericht Stuttgart hat die Klimaklage der Deutschen Umwelthilfe gegen den Autobauer Mercedes-Benz abgewiesen. Es obliege dem Gesetzgeber zu entscheiden, was getan werden muss, um den Klimaschutz einzuhalten, teilte das Gericht mit. Dies könne durch eine Individualklage vor einem Zivilgericht nicht vorweggenommen werden. Die DUH kündigte daraufhin an, in die nächste Instanz vor das Oberlandesgericht Stuttgart zu gehen. Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH-Klage vertritt, erklärte: "Wir sind von Anfang an davon ausgegangen, dass in dieser grundsätzlichen Frage erst höhere Gerichtsinstanzen Klarheit bringen werden." Es gehe hier darum, dass große Konzerne mit einem CO₂-Fußabdruck, der größer als viele Staaten sei, einen verbindlichen Ausstiegspfad aus ihren Treibhausgasemissionen haben müssen.

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Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist ein Begriff, der sich zum Modewort in Politik und Wirtschaft entwickelt. Im Alltag der Unternehmen in Deutschland ist der Einsatz mitdenkender Software aber laut einer neuen Erhebung des IT-Branchenverbands Bitkom noch eine Nische. Nur neun Prozent der 606 befragten Firmen mit mindestens 20 Beschäftigten setzen demnach KI schon ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist das nur ein Prozent mehr. Lediglich jedes zehnte Unternehmen will das im Jahr 2023 ändern und in KI investieren.

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Japan folgt dem Beispiel der USA und hat zugesagt, keine Tests von Anti-Satellitenwaffen durchzuführen, bei denen Objekte im Erdorbit zerstört werden. Es ist nach Kanada und Neuseeland die vierte formale Zusicherung, auf derartige Tests zu verzichten. Die US-Regierung will jetzt über die Vereinten Nationen erreichen, dass keine derartigen Versuche mehr stattfinden, die die Menge an gefährlichem Weltraumschrott weiter vergrößert. Die deutsche Bundesregierung hat Tests von Antisatellitenwaffen erst kürzlich gemeinsam mit der Regierung der Philippinen als "unverantwortliches Verhalten" bezeichnet.

Das US-Raumfahrtunternehmen Blue Origin hat bei einem unbemannten Start eine seiner Raketen des Typs New Shepard verloren. Die mit kommerzieller Nutzlast beladene Raumkapsel hat sich rechtzeitig abgekoppelt und ist sicher gelandet. Bei der missglückten Mission sei niemand verletzt worden, versicherte das Unternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos. Das Notfallsystem der Raumkapsel habe genau so funktioniert, wie es sollte. Wären Menschen an Bord gewesen, wären auch sie heil auf der Erde angekommen. Für Blue Origin ist es der erste Verlust einer Raketenstufe seit dem zweiten Testflug Ende April 2015.

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(igr)