Kurz informiert: Stromerzeuger, FishPig, Tesla, Straßenlaternen
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Übergewinne von Stromerzeugern abschöpfen
Die EU-Mitgliedsstaaten sollen sich laut einem Vorschlag der EU-Kommission verpflichten, den Stromverbrauch in Spitzenzeiten zu senken. Außerdem soll für Unternehmen, die Strom mit geringeren Kosten erzeugen, weil sie erneuerbare Energien, Atomkraft und Braunkohle einsetzen, eine Erlösobergrenze von 180 Euro/MWh eingeführt werden. Bis Ende März 2023 sollen die EU-Länder Gewinne oberhalb der Obergrenze an die Verbraucher weiterreichen, damit diese ihre Energiekosten senken können. Das könnten jährlich 117 Milliarden Euro sein. Unternehmen, die im Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Raffineriebereich tätig sind und für die die Erlösobergrenze nicht gilt, könnten nach den Vorstellungen der EU-Kommission aus ihren Überschussgewinnen vorübergehen einen Solidaritätsbeitrag leisten.
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Trojaner in FishPig-Software
Angreifer sind in die Server des Anbieters von Online-Shop-Software FishPig eingestiegen und haben die Software mit Schadcode verseucht. Kriminelle können nun über eine Hintertür auf mit der Software erstellte Shops auf Magento-Basis zugreifen. FishPig kommt unter anderem auf WordPress-Websites zum Einsatz. Wie viele Shops konkret betroffen sind, ist derzeit unklar. Admins sollten die Software zügig aktualisieren. Nach einem Neustart soll die Backdoor verschwunden sein.
Klage gegen Teslas Autopilot
Der Elektroautobauer Tesla hat weiteren rechtlichen Ärger wegen seiner unter Namen wie "Autopilot" und "Full Self-Driving" vermarkteten Fahrassistenzprogramme. Eine US-Kanzlei reichte jetzt Klage im Auftrag eines Tesla-Besitzers ein, der dem Unternehmen von Elon Musk irreführende Werbeversprechen vorwirft. Der Hersteller habe seit 2016 suggeriert, dass seine Techniken für selbstfahrende Autos schon voll funktionsfähig seien oder kurz davor stünden. Doch tatsächlich sei die Software noch unausgereift und unsicher.
Risiken von LEDs in Straßenlaternen
Die Umstellung von Straßenlampen auf LEDs in vielen Ländern Europas hat das Farbspektrum der nächtlichen Beleuchtung verändert – mit möglichen Folgen für Mensch und Tier. Das schreiben britische Forschende in der Fachzeitschrift Science Advances. Sie hatten anhand von Fotos, die von der Internationalen Raumstation ISS aus aufgenommen wurden, festgestellt, dass durch die weißeren LEDs insbesondere der Anteil der Emissionen im blauen Bereich des Spektrums zugenommen hat. Weil blaues Licht die Ausschüttung des schlaffördernden Hormons Melatonin hemmt, kann der Biorhythmus bei Tieren und auch Menschen durcheinandergeraten, schreibt das Team der University of Exeter in Penryn. Deutschland ist von diesem Effekt allerdings vergleichsweise wenig betroffen.
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(igr)