Olympus präsentiert digitale µ[mju:]-Kameras

Offenbar als Antwort auf Canons erfolgreiche Digital Ixus stellt Olympus zwei µ[mju:]-Digitalkameras im edlen Alu-Gehäuse vor.

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Von
  • Carsten Meyer

Offenbar als Antwort auf Canons erfolgreiche Digital Ixus stellt Olympus heute zwei neue Ultrakompakt-Digitalkameras im edlen Alu-Gehäuse vor. Die digitale µ[mju:]-Serie ist wie die 1991 begonnene analoge µ[mju:]-Reihe durch ein spritzwasser- und staubdichtes Gehäuse wetterfest und zeichnet sich durch ein ergonomisch geformtes, sehr kompaktes Äußeres (56 x 99 x 33,5 mm bei rund 200g Gewicht) aus.

Während die rund 500 Euro teure "µ[mju:] 300 Digital" 3,2 Millionen effektive Pixel auflöst, kommt die "µ[mju:] 400 Digital" bei fast identischem Outfit auf 4 Megapixel -- Olympus erwartet hier zum Liefertermin im März/April einen Preis von knapp 600 Euro. Beide Kameras sind mit Dreifach-Zoom (umgerechnet 35-105 mm, drei asphärische Linsen, f/3,1-5,2) und 1,5"-TFT-Farbdisplay ausgestattet. Dem Anwendungszweck entsprechend sorgt eine ESP-Programmautomatik mit sechs Vorgaben und Belichtungskorrektur für ausgewogene Bilder, zusätzlich kann man eine Spotmessung aktivieren. Ein Pufferspeicher nimmt bis zu vier Bilder in einsekündiger Folge auf, auch sonst machten die Kameras bei einem ersten Handling-Test einen fixen Eindruck -- sie sind genauso schnell schussbereit wie ihre analogen Schwestern, die mit 22 Millionen verkauften Exemplaren zu der weltweit erfolgreichsten Kompaktkamera-Familie gehören. Als Speichermedium nutzen die Kameras die winzige xD-Picture Card, eine gemeinsame Entwicklung von Olympus und Fuji. Als Stromversorgung dient der bereits aus der C-50 bekannte LiIon-Akku, der "einige hundert Bilder" lang Energie liefern soll. (cm)