Der PC-Markt Asien-Pazifik wächst zweistellig
Marktforscher errechneten für 2002 ein Wachstum des PC-Markts um 10 Prozent und geben sich auch für das laufende Jahr vorsichtig optimistisch.
Die PC-Hersteller in Europa wünschen sich zweistellige Wachstumsraten, in Asien-Pazifik sind sie Realität: IDC ermittelte, dass in der Region -- unter Ausschluss von Japan -- im vierten Quartal des vorigen Jahres 6.847.918 PCs verkauft wurden, rund 15 Prozent mehr als im Vergleichsquartal 2001. Die Marktforscher neigen zu vorsichtigem Optimismus, deshalb rechnet IDC für das gesamte Jahr 2003 mit 16 Prozent Wachstum, nachdem der Markt vergangenes Jahr um 10 Prozent zulegen konnte. Doch die politischen Krisen um den Irak und Nordkorea könnten den Markt nachhaltig erschüttern.
Außer Südkorea habe jedes Land der Region bei den PC-Verkäufen im vorigen Quartal ein Wachstum aufzuweisen -- auch Indonesien und Australien, wo die Verbraucher, Händler und Hersteller durch das Bombenattentat von Bali im November 2002 verunsichert wurden. Für die vor kurzem auf den Markt gebrachten Tablet PCs gebe es eine überraschend starke Nachfrage zum Beispiel in Singapur und Australien. Linux-basierte PCs würden nun unter anderem vor allen in Indien und Neuseeland angeboten. Außer in Hongkong und Singapur sei der PC-Markt in allen Ländern der Region über das ganze Jahr gesehen gewachsen.
Unter den Händlern konnte Legend seine Marktvormacht im Schlussviertel 2002 mit einem Anteil von 13,2 Prozent um einen Prozentpunkt gegenüber dem vierten Quartal 2001 ausbauen. Hewlett-Packard musste hingegen einen Schwund von 1,1 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent hinnehmen. Tabellendritter ist IBM mit einem Plus von 0,2 Prozentpunkten auf 6,3 Prozent, vor Dell mit 5,8 Prozent (plus 1,2 Prozentpunkte) und Founder mit 4,5 Prozent (plus 0,6 Prozentpunkte). (anw)