Jury soll Streit um Markennamen "Windows" entscheiden
Am 7. April startet eine Anhörung der Parteien Lindows.com und Microsoft zur Gültigkeit des Markennamens "Windows".
Die Firma Lindows.com muss ihre Beweggründe, warum sie die Marke Windows anzweifelt, demnächst vor einer Jury darlegen. Diese soll dann über den Fall entscheiden. Lindows.com-Chef Michael Robertson ist enttäuscht, dass der District Court in Seattle selbst kein Urteil sprechen wollte, obwohl er die meisten Argumente der Gegenseite Microsoft verworfen hatte, heißt es in einer Mitteilung von Lindows.com.
Anlass des Verfahrens ist eine Klage gegen die Verwendung des Namens Lindows als Marke, mit der Microsoft im Mai 2002 scheiterte. Der zuständige Richter John Coughenour hatte damals mit einem Computerlexikon belegen können, dass der Begriff Windows bereits vor Einführung des gleichnamigen Betriebssystems 1983 verwendet wurde. Daraufhin holte Lindows.com zum Gegenschlag aus und beantragte seinerseits im Oktober 2002 die Überprüfung der Marke "Windows". Die Anhörung der Jury beginnt am 7. April. (anw)