Kurz informiert: Offshore-Windkraft, TerraUSD, Deepfakes, Artemis 1
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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Offshore-Windkraft: IG-Metall drängt auf Plattform-Bau in Rostock
Die IG-Metall Küste appelliert an das Bundesverteidigungsministerium, Flächen des ehemaligen MV-Werften-Geländes in Rostock-Warnemünde für die Offshore-Windindustrie zu verpachten. Das belgische Unternehmen Smulders möchte dort unter anderem Konverter-Plattformen fertigen. Die Industriegewerkschaft sieht mit diesem Schritt mehrere Chancen verbunden. Zum einen könne Deutschland mit der Ansiedelung wieder an der Wertschöpfungskette der Offshore-Windkraft teilhaben und so auch den Wirtschaftsstandort stärken. Zum anderen hofft die IG-Metall, dass einige frühere Beschäftigte der insolventen MV-Werften bei Smulders einen neuen Job finden könnten.
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Implosion von TerraUSD: Do Kwon angeblich nach Serbien geflohen
Do Kwon, der Chef von Terraform-Labs und Verantwortlicher für die zusammengebrochene Kryptowährung TerraUSD hält sich offenbar in Serbien auf. Das jedenfalls teilten südkoreanische Ermittlungsbehörden, berichtet die Korea Times. Was seine Lokalisierung für eine mögliche Auslieferung bedeutet, ist unklar: Südkorea hat kein bilaterales Auslieferungsabkommen mit Serbien, beide Staaten haben aber das Europäische Auslieferungsübereinkommen unterzeichnet. TerraUSD gilt als weltweit viertgrößter sogenannter Stablecoin. Solche Kryptowährungen binden ihren Preis an einen anderen Wert – wie beispielsweise den US-Dollar. Eine Einheit des Coins muss dann auch immer einen US-Dollar wert sein. Terraform-Labs versuchte das durch eine sogenannte algorithmische Bindung sicherzustellen, hielt aber nicht genug Reserven vor. Anfang Mai stürzte der Wert von TerraUSD auf etwa 0,01 US-Dollar. Dabei gingen dutzende Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung verloren, viele Kryptowährungen verloren massiv an Wert. Nach dem Absturz wurden in Südkorea Ermittlungen eingeleitet, nachdem dutzende Investoren Beschwerden eingereicht hatten.
Deepfakes: China formuliert Regeln und verbietet Einsatz fĂĽr unerwĂĽnschte Zwecke
In China gelten ab dem kommenden Jahr neue Regeln für sogenannte Deepfakes. Künstlich erstellte und falsche, aber realistisch aussehende Videos von Personen dürfen demnach nicht ohne deren Einverständnis erstellt werden, oder Inhalte transportieren, die dem nationalen Interesse der Volksrepublik widersprechen. Auch der Verbreitung von illegalen und unerwünschten Inhalten soll auf diesem Wege Einhalt geboten werden. Das teilte die zuständige Cyberspace-Behörde Chinas mit. Die neuen Vorgaben treten demnach am 10. Januar 2023 in Kraft. Die Mitteilung legt derweil auch nahe, dass China eine weite Verbreitung der Technik erwartet, etwa in Chatbots.
Erfolgreicher Test fĂĽr NASA-Mondmission: "Artemis 1" ist zurĂĽck auf der Erde
Nach knapp 26 Tagen im All eine Bilderbuchlandung im Pazifik: Die unbemannte "Orion"-Kapsel der NASA-Mondmission "Artemis 1" ist zurück auf der Erde. Sie landete am Sonntagabend (MEZ) planmäßig im Pazifik vor der Küste Mexikos. Auf Live-Bildern der US-Raumfahrtbehörde NASA war zu sehen, wie die Kapsel, von Fallschirmen gebremst, im Meer aufsetzte. Die Testmission gilt als wichtiger Schritt für die Rückkehr von Menschen auf den Mond.
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