Ericsson weiter tief in den roten Zahlen

Der schwedische Telecom-Konzern Ericsson meldet für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres einen Netto-Verlust von 8,3 Milliarden Kronen (896 Millionen Euro).

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Der schwedische Telecom-Konzern Ericsson meldet für das vierte Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres einen Netto-Verlust von 8,3 Milliarden Kronen (896 Millionen Euro). Das teilte Ericsson am Montag mit. Vor Steuern habe sich bereinigt ein Verlust von 2,2 Milliarden Kronen (237,6 Millionen Euro) ergeben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Ericsson einen Netto-Verlust von 560 Millionen Euro gemeldet. Der Umsatz im Schlussquartal lag bei 36,7 Milliarden schwedische Kronen (3,96 Milliarden Euro). Analysten hatten im Schnitt bei einem Umsatz von 37,5 Milliarden Kronen mit einem Verlust von 1,5 Milliarden Kronen gerechnet.
Trotz der tiefroten Zahlen sieht der Konzern den Beginn einer Erholung seiner Geschäfte und strebt an, irgendwann in diesem Jahr in die Gewinnzone zurückzukehren, teilte das Unternehmen weiter mit. Die Ergebnisse des vierten Quartals hätten gezeigt, dass sich die Geschäfte allmählich stabilisierten.
Ericsson ist der weltweit fĂĽhrende Hersteller von Infrastruktur-Systemen fĂĽr Mobilfunkbetreiber. Die eigene Handy-Produktion hat Ericsson vor einiger Zeit ausgelagert und die Sparte in das Joint-Venture Sony Ericsson eingebracht. Die gemeinsame Tochtergesellschaft von Sony und Ericsson hatte vergangene Woche fĂĽr das vierte Quartal 2002 einen Verlust von 77 Millionen Euro vor Steuern ausgewiesen.
Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Ericsson in Euro
Quartal Umsatz Gewinn/
Verlust
1/01 6,18 Mrd. 66,28 Mio.
2/01 6,78 Mrd. -571 Mio.
3/01 6 Mrd. -610 Mio.
4/01 6,4 Mrd. -560 Mio.
1/02 4,6 Mrd. -588 Mio.
2/02 4,2 Mrd. -370 Mio.
3/02 3,6 Mrd. -420 Mio.
4/02 3,96 Mrd. -896 Mio.