GeForce GTS 240: Alter Bekannter, aufgehübscht für den OEM-Markt

Nvidia legt die GeForce 9800 GT mit leicht erhöhten Taktfrequenzen für den OEM-Markt als GeForce GTS 240 neu auf.

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Nvidia GeForce GTS 240 (4 Bilder)

GeForce GTS 240

GeForce GTS 240 (Bild: Nvidia)

Die Liste ausschließlich für den OEM-Markt bestimmter Grafikkarten hat Nvidia um die "neue" GeForce GTS 240 erweitert. Auf der auch für aktuelle Spiele noch ausreichend schnellen Grafikkarte werkelt der G92b-Grafikchip (55nm, 675 MHz) mit 112 Shader-Rechenkernen (1620 MHz) – ein alter Bekannter, der in 65-Nanometer-Bauform bereits in der GeForce-8-Serie zum Einsatz kam. Der 1 GByte große GDDR3-Arbeitsspeicher arbeitet mit 1100 MHz und ist mit 256 Datenleitungen angebunden (Datentransferrate: 70,4 GByte/s). Bis zu 120 Watt zieht die GeForce GTS 240 laut Nvidia aus dem Netzteil und ist daher auf den zusätzlichen sechspoligen Stromanschluss angewiesen. Maximal zwei Karten lassen sich via SLI parallel betreiben.

Die knapp 23 Zentimeter lange Grafikkarte belegt durch ihre flache Kühlkonstruktion nur einen Gehäusesteckplatz. Displays bindet sie über zwei Dual-Link-fähige DVI-Anschlüsse mit bis zu 2560 × 1600 Bildpunkten an. Auch ein TV-Ausgang findet sich am Slotblech.

Bis auf leicht erhöhte Chip- und Speichertaktfrequenzen gleicht die GeForce GTS 240 also einer GeForce 9800 GT (600/1500/900 MHz). Damit ist die OEM-Karte auch nur zu DirectX 10.0 kompatibel – und nicht wie die kürzlich vorgestellten GeForce-G210- und GT220-Modelle zu DirectX 10.1, deren GPUs außerdem mit 40-Nanometer-Strukturen gefertigt werden. Erste Komplettsysteme mit GeForce GTS 240 sind bereits gelistet. (mfi)