Games Convention Online: GamesCamp als offene Diskussionsplattform
Die Games Convention Online in Leipzig sieht sich als Plattform für die Spielercommunity. Zum Konzept passend haben die Veranstalter Diskussionsraum für ein Barcamp geschaffen.
"Auf los gehts los" – so eröffnete Organisator Dr. Frank Huber am heutigen Samstag kurz nach halb elf das GamesCamp auf der Games Convention Online. Es handelt sich nicht etwa um ein Jagd- oder Spielerlager, was die wörtliche Übersetzung nahelegen würde, sondern um eine besondere Plattform für den Meinungs- und Wissensaustausch, ein so genanntes Barcamp. Dergleichen lässt sich am besten mit einem lebhaften und weitgehend formlos ablaufenden Seminar vergleichen. Der Begriff "Vortrag" ist verpönt; stattdessen diskutiert die Gruppe in verschiedenen Sessions miteinander. Wer mitmachen möchte, meldet sich an – Gelegenheit dazu besteht auch online.
Wie die Sessions aussehen, ist zunächst offen. "Alles ist möglich", meint Teilnehmer Alexander Talmon. Vor der Themenvergabe steht die Vorstellungsrunde. Dort charakterisieren sich die GamesCamper mit drei "Tags", also ihren Kerninteressen. Zum improvisierten Charakter des GamesCamp passt das von einem Anwesenden genannte Tag "Ich habe keine Ahnung, was ein Tag ist". Nach wenigen Minuten nimmt der Zeitplan Gestalt an. Auf Karteikarten werden Themen notiert und auf einer Pinnwand festgehalten. Insgesamt gab es schließlich sechs Workshops, die sich mit Themen wie "Virtuelle Wirtschaftsmodelle der Online-Welt", "iPhone-Games" oder "Tücken der Selbstständigkeit" befassten.
Für den ersten Tag schloss das GamesCamp bereits am frühen Nachmittag. Am morgigen Sonntag soll es ab zehn Uhr weitergehen. (Dirk Srocke)
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(ps)