Prototypen-Entwicklung: Lochraster-Platine fĂĽr Breadboard-Projekte
Prototyp-Schaltungen sind auf Breadboards schnell entwickelt, aber wackelig. Der Weg zur stabilen Schaltung wird mit der Durchsteck-Platine PAD5 einfacher.
- Heinz Behling
Die Idee ist so einfach wie genial: Um Schaltungen vom wackeligen Breadboard auf eine Platine zu ĂĽbertragen, muss man nicht mehr Bauteil fĂĽr Bauteil umstecken, wenn man eine zum Breadboard passende Platine noch vor dem Stecken des ersten Bauteils auf das Breadboard legt. Das PAD5 von ELV geht diesen Weg. Es passt zu 830-poligen Steckboards.
Ist die Schaltung fertig und ausgetestet, muss man nur die Platine mitsamt der darin steckenden Teile aus dem Breadboard ziehen und die Anschlüsse auf der Unterseite verlöten. Die Leiterbahnen der Platine entsprechen den Verbindungen im Steckboard.
Damit dieses Verfahren auch mit ICs funktioniert, gibt es bei ELV außerdem IC-Fassungen mit längeren Anschluss-Pins an der Unterseite, die durch die Lochrasterplatine bis in Breadboard reichen. Nach dem Verlöten kann man die Pins entsprechend kürzen.
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Die Platine gibt es in zwei Versionen: als einzelne Platine fĂĽr 9,95 Euro
oder als Set mit abtrennbarer Spannungsversorgungsplatine (Eingangsspannung 3 bis 15 Volt ĂĽber Hohlsteck-Buchse und Schraubverbinder oder 5V via USB, max. 350mA) sowie mehreren Kontaktleisten fĂĽr dann 19,95 Euro.
(hgb)