Netbooks boomen weiter, Umsätze sinken

Gemessen an den Stückzahlen wächst der weltweite Notebook-Markt kräftig, am stärksten im Netbook-Segment. Die Umsätze der meisten Hersteller sinken trotzdem.

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Angetrieben von der Nachfrage nach Netbooks ist der weltweite Notebook-Markt im zweiten Quartal 2009 stark gewachsen: Laut einer Studie von DisplaySearch haben die Hersteller im Vergleich zum ersten Quartal 40 Prozent mehr Netbooks verkauft, während größere Notebooks um 22 Prozent zugelegt haben. Der Anteil der Netbooks an allen Mobilrechnern (Notebooks und Netbooks) stieg von 18 auf 22 Prozent.

Insgesamt setzten die Hersteller in den drei Monaten 38 Millionen Mobilrechner ab, 23 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die größten Zuwächse gab es in China (60 Prozent) und Lateinamerika (65 Prozent). In diesen beiden Märkten verkauften die Hersteller mehr Netbooks als Notebooks. Mit einem Drittel aller verkauften Mobilrechner war EMEA (Europa, der Nahe Osten und Afrika) der größte Markt.

Zu den Umsätzen und Gewinnen trifft DisplaySearch in der Zusammenfassung seiner Studie keine Aussage. Den Marktforschern von Gartner und IDC zufolge konnten die Absatzsteigerungen bei den Netbooks das rückläufige Desktop-Geschäft nicht ausgleichen: Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsätze der Hersteller. (cwo)