PricewaterhouseCoopers erholt sich unter den Fittichen von IBM
Da IBM keine BilanzprĂĽfungen anbietet, trauen sich viele Kunden wieder zur Consulting-Abteilung PricewaterhouseCoopers zurĂĽck.
IBM konnte fĂĽr die im Oktober 2002 erworbene Consultingsparte von PricewaterhouseCoopers mittlerweile 70 Prozent der Kunden zurĂĽckgewinnen. Das Wall Street Journal zitiert Virginia Rometty von IBM Business Consulting Services, nach der 110 von 149 ehemaligen Consulting-Kunden ihren Abschied von PricewaterhouseCoopers damit begrĂĽndet hatten, sie wollten keine Consulting-Dienste von einem Unternehmen in Anspruch nehmen, das gleichzeitig Bilanzen prĂĽfe. Bei IBM werden aber keine Bilanzen geprĂĽft.
Regierung und Abgeordnete der USA hatten nach den jüngsten Bilanzskandalen bemängelt, dass Firmen, die Unternehmen beraten und auch durch Bilanzprüfung dort ihr Geld verdienen, in Konflikt geraten. Danach hatten sich auch viele Kunden von Unternehmensberatungen gerichtet. IBM und PricewaterhouseCoopers zusammen akquirieren unterdessen gemeinsam in schnellerem Tempo Kunden als die beiden Unternehmen vor ihrem Zusammenschluss. Seit Oktober 2002 seien 36 neue Aufträge hinzugekommen, jeweils mit einem Budget höher als eine Million US-Dollar. (anw)