Ausbau der IT-Infrastruktur an US-Grenzen hinkt hinterher

Je näher ein Krieg mit dem Irak rücke, desto dringlicher werde die Aufgabe der Grenzsicherung, meinen Experten in den USA. Doch hinkt die IT-Infrastruktur der Planung hinterher.

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Die Installation neuer Systeme für die Überwachung der Ein- und Ausreisenden an US-amerikanischen Flug- und Seehäfen ist voll im Plan und wird Ende 2003 abgeschlossen sein. Anders sieht es hingegen bei den IT-Systemen für die Grenzen zu Kanada und Mexiko aus, die 2004 beziehungsweise 2005 komplett installiert sein sollen, erklärte der im Department of Homeland Security für den Ausbau der Grenzinfrastruktur verantwortliche Sekretär Asa Hutchinson in einer Sitzung eines Justizunterausschusses.

Je näher ein Krieg mit dem Irak rücke, desto dringlicher werde die Aufgabe der Grenzsicherung, wird Stephen Flynn vom Council on Foreign Relations in US-amerikanischen Medien zitiert. Die Grenzschutztruppen seien aber unterbesetzt, würden mit veralteter Technik arbeiten und seien stark im Trainingsrückstand. Laut Gesetz müssen bis 2005 sämtliche Grenzübergänge in der Lage sein, so genannte Cards mit biometrischen Daten der Grenzgänger lesen zu können. Doch wird in den USA bereits bezweifelt, dass die dafür zugestandenen Mittel von mehreren hundert Millionen US-Dollar ausreichen.

Siehe dazu auch: (anw)