Swatch baut Microsoft-Uhren

Nach Citizen, Fossil und Suunto wollen auch die Schweizer Uhrenhersteller den Anregungen aus Microsofts SPOT-Labor folgen.

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Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch will ab Herbst Internet-Uhren nach dem von Microsoft im Januar vorgestellten Muster auf den Markt bringen. Dabei handelt es sich um eine Art Internet-Gerät für das Handgelenk, das mit Hilfe einer ständigen Funkdatenverbindung als Informationsanzeiger für eine Reihe personalisierter Daten fungieren soll. Die Uhr soll vorher per Web-Verbindung festgelegte Daten, beispielsweise Wetter- und Verkehrsmeldungen, Sport- oder Börsennachrichten sowie Mitteilungen von anderen Teilnehmern des Dienstes, von einem UKW-Sender empfangen.

Bislang wollten Uhrenfabrikanten Citizen, Fossil und Suunto einen 8-Bit-Chip sowie eine winzige Radioantenne in die neuen Zeitmesser à la Microsoft einbauen. Nun gehört auch Swatch laut Medienberichten zu der Allianz derjenigen, die den Anregungen aus dem Redmonder SPOT-Labor folgen. Swatch hatte sich 1998 mit der Einführung der "Internetzeit" hervorgetan. Die Uhren mit dieser Zeitrechnung teilen den Tag in 1000 Einheiten ein, die jeweils einer Minute und 26,4 Sekunden entsprechen. Als Bezugspunkt für die weltweite Zeitrechnung wurde der Sitz des Unternehmens Swatch, Biel eingesetzt. (anw)