Chef von T-Mobile USA tritt zurück

John Stanton, Gründer des von der Deutschen Telekom übernommenen Mobilfunkanbieters Voicestream, ist von seinem Amt als CEO des zwischenzeitlich in T-Mobile USA umbenannten Unternehmens zurückgetreten.

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Von
  • Wolfgang Stieler

John Stanton, Gründer des von der Deutschen Telekom übernommenen Mobilfunkanbieters Voicestream, ist von seinem Amt als CEO des zwischenzeitlich in T-Mobile USA umbenannten Unternehmens zurückgetreten. Stanton will sich zukünftig "anderen Interessen" widmen. Er könne sich beispielsweise eine politische Karriere vorstellen, hieß es. Laut Wall Street Journal will ihn die Republikanische Partei als Gouverneurs-Kandidat gewinnen.

Stantons Nachfolger wird Robert Dotson, der bislang schon Präsident und COO des Unternehmens war. Dotson kam 1996 als Vizepräsident Marketing zu T-Mobile und war unter anderem für den Aufbau der Marke VoiceStream verantwortlich.

T-Mobile bedient in den USA mehr als 10 Millionen Kunden. Die Deutsche Telekom kaufte das Unternehmen 2001 für knapp 24 Milliarden US-Dollar. Der Kauf des Unternehmens wurde von vielen Aktionären heftig kritisiert und trug einen guten Teil zur drückenden Schuldenlast des Mutterkonzerns von mittlerweile rund 61 Milliarden Euro bei. Seit Januar kursieren Gerüchte, nach denen T-Mobile-USA ein potenzielles Übernahmeziel darstellt. (wst)