Keine Erfolgsgarantie für Outsourcing-Projekte

Marktforscher raten Unternehmen, bei Outsourcing-Projekten intensiv miteinander zu kommunizieren.

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Rund die Hälfte aller IT-Auslagerungsprojekte werden in diesem Jahr nicht den Effekt bringen, den sich die Unternehmen erhofft hatten. Medienberichte zitieren die Marktforscher von Gartner, die den beteiligten Firmen raten, intensiver miteinander zu kommunizieren. Unternehmen, die ihre IT auslagern, sollten die notwendigen Schritte ständig absprechen und die Fortschritte kontrollieren, damit es zu den gewünschten Kosteneinsparungen kommen kann.

Lediglich 30 Prozent der Unternehmen, die 2003 ihre IT auslagern wollen, hätten mit ihren IT-Dienstleistern konkrete Planungen für die langfristige Kooperation abgesprochen. Dabei müssten Vereinbarungen flexibel handhabbar sein, um veränderten Bedingungen schnell entsprechen zu können, rät Gartner.

Die Strategie des Ourtsourcing hat bei großen Unternehmen seit einigen Jahren Hochkonjunktur. Dadurch können sie sich auf die eigenen Kernkompetenzen konzentrieren. Was nicht dazu zählt, wie oft zum Beispiel die IT-Infrastruktur, gehört laut dieser Philosophie in die Hände von Profis, und die kommen meistens von IBM, Electronic Data Systems und Accenture. Große Outsourcing-Geschäfte schlossen in jüngster Zeit beispielsweise AXA und IBM, die Deutsche Bank und IBM oder Telecom Italia und HP.

Siehe dazu auch: (anw)