Milde Strafe für Infomatec-Gründer möglich
Die beiden Gründer der 2001 Pleite gegangenen Softwarefirma Infomatec haben laut Spiegel gute Chancen, mit einer geringeren Strafe als erwartet davonzukommen.
Die beiden Gründer der 2001 Pleite gegangenen Softwarefirma Infomatec, die sich ab kommendem Dienstag vor dem Landgericht Augsburg unter anderem wegen Gründungsschwindels verantworten müssen, haben laut Spiegel gute Chancen, mit einer geringeren Strafe als erwartet davonzukommen. Nach einem Bericht in der am kommenden Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins hat eine Expertise überraschenderweise ergeben, dass die Berechnungsmethode der Wirtschaftsprüfer von der Münchner Kanzlei Haarmann, Hemmelrath & Partner zulässig war. Beim Börsengang hatten sie damit den Wert des Unternehmens auf 198 Millionen Mark statt der realen 5 Millionen Mark taxiert. Laut Spiegel haben die Ermittler bereits Kontakt mit den Anwälten der Kanzlei Haarmann, Hemmelrath & Partner aufgenommen, um über eine Einstellung des Verfahrens, teilweise gegen Geldauflagen, zu beraten. (anm)