Bayerische SchĂĽler: "i lern" mit dem Laptop
Die Stiftung Bildungspakt Bayern will interessierte Klassen mit Notebooks zum Preis von 1000 Euro versorgen.
Die Stiftung Bildungspakt Bayern will interessierte Klassen mit Notebooks zum Preis von 1000 Euro versorgen.
Auf der heute in Nürnberg beginnenden Bildungsmesse haben einige Computer-Hersteller und die Stiftung Bildungspakt Bayern die Notebook-Initiative "i lern" (bayerisch für "Ich lerne") vorgestellt. Hierzu können Eltern für Ihre Kinder von den Herstellern Apple, Fujitsu Siemens, Hewlett Packard, IBM und Toshiba vergünstigt Notebooks zum Preis von etwa 1000 Euro erwerben. Diese müssen bestimmten Anforderungen für den täglichen Einsatz in der Schule genügen.
Das Angebot richtet sich an komplette Klassen oder Kurse sowie an Lehrkräfte in Bayern. Den interessierten Schulen werden Finanzierungsmodelle zur Verfügung gestellt, soziale Härtefälle soll ein spezieller Fonds ausgleichen. Die Regelungen für den Support können mit den Anbietern individuell vereinbart werden.
Zudem wollen Apple und die Stiftung Bildungspakt Bayern in einer "Private-Public-Partnership" moderne Informations- und Kommunikationstechniken an Schulen fördern. Man habe aus früheren Modellversuchen positive Effekte des Lernens mit Notebooks ermittelt, etwa erweiterte mediale Kompetenz, mehr Eigeninitiative und Selbststeuerung auf Seiten der Schüler sowie die Chance individuell zugeschnittener Lernkonzepte und damit zu einer Weiterentwicklung traditioneller Unterrichtsmodelle. Außerdem würden sich die häufig zu beobachtenden Unterschiede im Umgang mit der Informations- und Kommunikationstechnik zwischen Jungen und Mädchen ausgleichen.
In Bayern stehen auch Apple-Produkte mit zur Auswahl; Interessenten können zwischen zwei iBook-Modellen wählen. Apple ist auf der Bildungsmesse in Nürnberg vom 31. März bis 4. April 2003 in Halle 8, auf Stand 308 zu finden und zeigt unter anderem das mobile Klassenzimmer -- einen abschließbaren Rollwagen mit iBooks und AirPort-Funknetz. (jes)