HP schlieĂźt kanadische Filiale wegen SARS

Die lebensbedrohliche Atemwegserkrankung SARS ist längst kein Problem mehr, das sich auf Asien beschränkt.

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Die lebensbedrohliche Atemwegserkrankung SARS ist längst kein Problem mehr, das sich auf Asien beschränkt. Dies hat nun auch Hewlett-Packard wahrnehmen und eine Filiale in Toronto schließen müssen. Unter den 200 Mitarbeitern des dortigen Dienstleistungszentrums seien zwei SARS-Verdachtsfälle aufgetreten, heißt es in Medienberichten. Daraufhin habe die örtliche Gesundheitsbehörde die Mitarbeiter in Quarantäne geschickt.

Bis gestern wurden weltweit 2781 an SARS erkrankte Menschen und 111 Todesfälle gezählt. Etwa 2300 der Erkrankten stammen aus Hongkong oder benachbarten Regionen Südchinas. In Kanada hat es laut WHO bislang 97 Erkrankungen und 10 Todesfälle gegeben. HP war Ende März bereits von einer Quarantäne-Maßnahme betroffen. Dort hatte das Unternehmen eine Niederlassung in Hongkong geschlossen und 300 Mitarbeiter nach Hause geschickt, nachdem ein Mitarbeiter erkrankt ist.

In Deutschland gab es bislang 6 Erkrankungen und keinen Todesfall. Das Bundesministerium fĂĽr Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) weist auf seinen Internet-Seiten auf das Informationsangebot des Robert-Koch-Instituts hin. Aktuelle Zahlen und andere Informationen ĂĽber das Schwere Akute Respiratorische Syndrom bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO. (anw)