Brainshare: Mit DAPS auf der sicheren Seite
Hewlett-Packards neues Backup-Konzept Digital Asset Protection Solution arbeitet mit Novells iFolder; zusätzlich zeigte HP das eDirectory für HP-UX.
Auf der Brainshare, der Hausmesse von Novell, stellte Hewlett-Packard ein neues Backup-Konzept namens Digital Asset Protection Solution (DAPS) vor. DAPS arbeitet mit Novells iFolder unter NetWare, Linux und Windows 2000 Server; die Lösung sichert automatisch jede veränderte oder neu angelegte Datei, die der Nutzer in seinem Verzeichnis (iFolder) speichert, noch einmal auf Laufwerken, die von HP StorageWorks verwaltet werden. Einmal unter StorageWorks verschlüsselt gesichert, können die Dateien des iFolder vom Nutzer über einen Web-Browser erreicht werden, wenn der Computer defekt oder nicht verfügbar ist.
Mit DAPS richtet sich Hewlett-Packard vor allem an Firmen mit Außendienstlern, deren Datenbestände somit "quasi 99 %" Ausfallsicherheit erreichen können, wie HP in Salt Lake City betonte. Ein DAPS-Paket besteht aus Zugangsserver, Speichereinheiten und iFolder-Client-Lizenzen, sofern der Kunde diese nicht bereits über seine Novell-Installationen besitzt.
Mit einer Beta-Version des Verzeichnis-Dienstes eDirectory für HP-UX zeigte HP an seinem Stand eine weitere Lösung. Sie soll sich an Kunden richten, die eine Alternative zum Active Directory von Microsoft suchen. Dabei betonte HP die Bedeutung, die Novells Lösung besitzt, weil sie bereits den Spezifikationen der Liberty Alliance entsprechen soll und SAML integriert.
Neben HP stellen Dell und IBM auf der Brainshare Server-Racks fĂĽr gehobene AnsprĂĽche vor. Beide Firmen zeigten dabei vor allem ihre Hardware, nur IBM demonstrierte mit einer Version von Novell NetMail auf einem eServer unter Linux und NetWare fĂĽr seine Blade Center weiter reichende AnsprĂĽche. (Detlef Borchers) / (jk)