Vorbereitungen für Call-by-Call im Ortsnetz im Zeitplan
Planmäßig können die neuen Anbieter am 25. April starten -- verspricht die Deutsche Telekom.
Bei der geplanten Einführung der freien Wahl des Telefonanbieters im Ortsnetz für den 25. April liegt die Deutsche Telekom nach eigenen Angaben mit ihren technischen Vorbereitungen im Zeitplan. Ab dem 22. April beginne der Konzern Zug um Zug mit den abschließenden Softwareanpassungen in seinen rund 1.500 Vermittlungsstellen, heißt es in einer Mitteilung. Damit werden die Vorgaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) erfüllt, verspricht das Unternehmen.
Eine vorzeitige Nutzung ist nicht möglich. Das bedeutet: Wer nach den Softwareanpassungen der Vermittlungsstellen bereits vor dem 25. April versucht, ein Ortsgespräch mit einem Call-by-Call Anbieter zu führen, erhält folgende Hinweisansage: "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen ausgewählten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an!" Bietet der gewählte Anbieter grundsätzlich den Dienst nicht an, erhält der Kunde diese Ansage auch nach dem Stichtag. Notrufe zu 110 bzw. 112 sind hiervon nicht betroffen und immer möglich.
Für Kunden der Deutschen Telekom, die grundsätzlich ihre Gespräche über das Netz der Deutschen Telekom führen, ändert sich nichts. Ortsgespräche über das Netz der Deutschen Telekom ohne Call-by-Call-Vorwahl sind selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt möglich. (tol)