Anti-Trust-Schulungen für Microsoft-Mitarbeiter

In einem Statusbericht hat Microsoft erste Schritte benannt, mit denen der Softwarekonzern Auflagen aus einem Vergleich mit der US-Regierung erfüllen will.

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Von
  • Egbert Meyer

In einem Statusbericht hat Microsoft erste konkrete Schritte benannt, mit denen der Softwarekonzern die Sanktionen aus dem Vergleich im Kartellverfahren mit der US-Regierung erfüllen will. In dem Schreiben an das Bezirksgericht des District of Columbia berichtet Microsoft über den Verlauf der geforderten Maßnahmen, darunter die Bereitschaft, auf die PC-Hersteller zuzugehen und begrenzte Einblicke in Quellcodes zu gewähren. Angekündigt wird in dem Papier auch der Aufbau einer Website, auf der Geschäftskunden die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Beschwerden loszuwerden.

Um künftige Verstöße gegen Kartellbestimmungen zu vermeiden, soll auf Geschäftsführungsebene ein so genanntes Anti-Trust-Komitee darüber wachen, dass die im Vergleich festgelegten Regelungen beachtet werden. Zusatzlich müssten rund 10.000 Microsoft-Beschäftigte weltweit in Schulungen entsprechend instruiert werden. Für die Seminare will das Unternehmen nach US-Presseberichten die zurzeit schätzungsweise rund 400 für Microsoft tätigen Juristen abstellen. (em)