KPN erhält 220 Millionen Euro für Cesky-Aktien

Der niederländische Telecomkonzern KPN erhält für den Verkauf seines Anteils von 6,48 Prozent an der tschechischen Cesky Telecom noch in diesem Monat 220 Millionen Euro.

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  • Wolfgang Stieler

Der niederländische Telecomkonzern KPN erhält für den Verkauf seines Anteils von 6,48 Prozent an der tschechischen Cesky Telecom noch in diesem Monat 220 Millionen Euro. Der Anteil sei am Montag in einem Block an Credit Suisse First Boston verkauft worden, teilte der Mutterkonzern von E-Plus am Dienstag in Den Haag mit.

Für einen weiteren Anteil von 13,8 Prozent, den KPN indirekt an Cesky Telecom hält, erwarten die Niederländer bis Oktober noch 80 Millionen Euro. Die zusammen 300 Millionen Euro sollen zur Verringerung der Schuldenlast verwendet werden.

Grund für die hohe Schuldenlast sind die horrenden Ausgaben im Rahmen der UMTS-Lizenzversteigerungen in Deutschland und den Niederlanden, die KPN insgesamt rund 8,8 Milliarden Euro gekostet haben. Außerdem hatte das Unternehmen Ende 1999 den deutschen Mobilfunkbetreiber E-Plus übernommen und damit sein 99er-Geschäftsergebnis mit 666 Millionen Euro belastet. Ende vergangenen Jahres war KPN noch mit 12,35 Milliarden Euro verschuldet. (wst)