Vivendi Universal erneut mit roten Zahlen
Der Schuldenberg bei dem Medienkonzern wird größer, aber die Geschäftsentwicklung geht in Richtung Break-even.
Nach den Rekordverlusten des vergangenen Jahres hält die Flaute beim weltweit größten Medienkonzern Vivendi Universal an. Auch zum Ende des ersten Geschäftsquartals 2003 konnte das Unternehmen nur rote Zahlen vorlegen.
In Paris teilte das Unternehmen mit, der Verlust habe 319 Millionen Euro betragen -- immerhin deutlich geringer als der Rekordverlust von 815 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Netto-Verlust näherte sich der Break-even-Schwelle, nach 182 Millionen Euro Verlust im Vorjahr konnte er auf 56 Millionen reduziert werden.
Den Netto-Schuldenstand wies Vivendi Universal mit 15,3 Milliarden Euro nach 14 Milliarden Euro vor einem Jahr aus. Mit dem Verkauf von Firmenteilen sucht das Unternehmen einen Ausweg aus der Schuldenfalle. Die Geschäftsprognose für das laufende Jahr bekräftigte der Konzern unterdessen. (tol)