ScanSoft bringt Version 7 der Sprachsoftware Dragon Naturally Speaking
Auffällige Neuerungen in der Spracherkennungs- und Diktiersoftware findet der Anwender vor allem in der Vokabeloptimierung und dem mobilen Diktat.
Nach der Übernahme der Spracherkennungstechnologien von Lernout & Hauspie und dem niederländischen Konzern Philips sowie dem Vertrag über den Technologieaustausch mit IBMs ViaVoice-Entwicklern bringt ScanSoft nun die Version 7 von Dragon NaturallySpeaking auf den Markt. Auffällige Neuerungen findet der Anwender vor allem in der Vokabeloptimierung und dem mobilen Diktat.
Das so genannte Erkennungscenter passt das Wörterbuch anhand vorhandener Dokumente und E-Mails an und erkennt zusätzlich den Schreibstil. Zudem fügt die Software die Namen aus dem E-Mail-Adressbuch dem Vokabular, das in der Grundausstattung 250.000 Wörter umfasst, hinzu. ScanSoft hat Naturally Speaking in acht Sprachen umgesetzt. In der deutschen Version darf der Anwender jetzt englische und deutsche Texte mischen, muss dafür jedoch das Sprecherprofil wechseln.
Die Erkennungsgeschwindigkeit entspricht mit den von ScanSoft angegebenen 160 Wörtern pro Minute der Sprechgeschwindigkeit eines schnellen Sprechers. Die Einarbeitungszeit, um der Software die eigene Sprechweise nahe zu bringen, ist laut Hersteller auf fünf Minuten reduziert. Im mobilen Einsatz via Diktiergerät oder Pocket PC setzt NaturallySpeaking die Diktate automatisch bei der Synchronisierung mit dem PC um. Die gesprochene Textausgabe des PC hat ScanSoft auf die eigene Text-to-Speech-Engine RealSpeak V2 umgestellt.
Die deutsche Version von Dragon NaturallySpeaking 7 erscheint Ende Juni zu einem EinfĂĽhrungspreis von 179 Euro fĂĽr die Preferred- beziehungsweise 99 Euro fĂĽr die Standardversion. (Rainald Menge) / (jk)