Isilon drängt in den Virtualisierungsmarkt

Das von Isilon entwickelte Cluster-Filesystem bewährt sich in der Praxis besonders auch in virtualisierten Umgebungen, die der Hersteller im Zuge der Zertifizierung durch VMware gemeinsam mit Partnern nun erschließen möchte.

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Die OneFS-Speichersysteme von Isilon tragen ab sofort ein Zertifizierung für den Einsatz in VMware-Umgebungen. In der Praxis haben sich die geclusterten Isilon-Speicher insbesondere bei Kunden bewährt, die virtuelle Server nutzen, erklärt Roland Voelskow, Regional Director Central Europe bei Isilon Systems. Denn die durch den Einsatz von virtuellen Maschinen im Server- und Applikationsumfeld gewonnene Flexibilität lasse sich nur schwer mit "starren LUNs im SAN abbilden". Innerhalb von Isilons Distributed File System (DFS) namens OneFS stehen über die virtuellen Ports aber stets alle LUNs zur Verfügung.

Der vor gut fünf Jahren gestartete Hersteller konzentrierte sich bisher auf Einsatzgebiete im Medienumfeld und der so genannten Web-2.0-Branche. Nachdem Isilon inzwischen nicht nur die technischen Voraussetzungen und Funktionen für den Eintritt in das Enterprise-Geschäft geschaffen hat, sieht Voelskow im Zuge der VMware-Zertifizierung neue Chancen, in weitere Geschäftsfelder und Kundensegmente vordringen zu können. "Gerade im Virtualisierungsumfeld können Channel-Partner die Vorteile der Isilon-Architektur gezielt ausspielen", betont Voelskow. "Das gilt selbstverständlich nicht nur in VMware-Installationen, sondern generell bei virtualisierten Infrastrukturen." (map)