Mandrake stellt Cluster-Lösung vor

MandrakeClustering soll das Aufsetzen von rechenstarken Linux-Clustern stark vereinfachen.

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Von
  • Oliver Lau

Bei den High-Performance-Computing-Systemen konnte Linux in letzter Zeit einigen Boden gut machen. Daran will Mandrake nun teilhaben und hat auf der diesjährigen International Supercomputer Conference (ISC2003) MandrakeClustering vorgestellt. Die Software soll hohe Rechenleistung mit bequemer Bedienung verquicken. Als typische Einsatzmöglichkeiten führt Mandrake Unfallsimulationen, akustische Berechnungen, seismische Modelle und Risikoanalysen an.

Mit Hilfe von MandrakeClustering können Linux-Knoten via SCI (Scalable Coherent Interface) verbunden werden. Eine so genannte Preboot Execution Environment (PXE) erlaubt es, die einzelnen Knoten aus der Ferne aufzusetzen. URPMI, der Paketmanager von Mandrake, wurde für die gleichzeitige Installation auf mehreren Nodes erweitert.

Die Verwaltung des Cluster erfolgt über eine grafische Oberfläche. Damit kann man beispielsweise Nodes oder virtuelle Partitionen hinzufügen und entfernen, aber auch grundsätzliche Administrationstätigkeiten wie das Anlegen von Usern durchführen.

MandrakeClustering unterstützt einen Hauptspeicher von bis zu 4 GByte pro Node -- wird der Rechner von einem Opteron-Prozessor angetrieben, sogar 16 GByte. Mandrake verspricht, dass die Cluster-Lösung eine große Hardware-Palette unterstützt. Die Preise für MandrakeClustering richten sich nach der Anzahl der Nodes und den gewählten Support-Optionen. Der Listenpreis beginnt bei 2960 Euro. (ola)