Immer attraktivere Angebote bei Apples .mac-Dienst
Allen Inhabern eines .mac-Accounts bietet Apple seit heute ein weiteres Spiel zum Download (20,8 MByte) an: Bei "Marble Blast" steuert der Spieler eine Murmel durch insgesamt 72 im Comic-Stil gestaltete 3D-Landschaften.
Allen Inhabern eines .mac-Accounts bietet Apple seit heute ein weiteres Spiel zum Download (20,8 MByte) an: Bei "Marble Blast" steuert der Spieler eine Murmel durch insgesamt 72 im Comic-Stil gestaltete 3D-Landschaften. Voraussetzung sind Mac OS X ab Version 10.1, mindestens 64 MByte RAM sowie eine OpenGL-Grafikkarte. Der Hersteller GarageGames empfiehlt einen G4-Prozessor; auf einem iBook/G3 mit 800 MHz läuft das Spiel jedoch auch sehr flüssig.
Mit dem Spiel versucht Apple einen weiteren Anreiz für die jährlich knapp 100 Euro kostende Mitgliedschaft zu bieten. Vor allem nach der für viele Anwender überraschenden Kommerzialisierung der zur Einführung noch kostenlosen "iTools"-Dienste erntete die Jobs-Company heftige Kritik. Die hohen Kosten für den Account und die Tatsache, dass eine bereits beantragte E-Mail-Adresse ohne Zahlung des Mitgliedsbeitrages verfiel, nervte viele Anwender.
Seither wird Apple nicht müde, den Erfolg des Dienstes zu betonen und den Mitgliedsbeitrag mit Sonderaktionen zu rechtfertigen. Neben kostenloser Software -- mehreren Spiele und Tools -- erhalten zahlende Anwender auch einen Preisnachlass für eine Freundschaftswerbung. Auch die Verzahnung mit vielen Mac-OS-X-Applikationen wird immer enger. So bindet beispielsweise der Finder im angekündigten Mac OS X 10.3 die virtuelle Festplatte "iDisk" noch harmonischer ein; iPhoto erlaubt die einfache Veröffentlichung von Fotos auf einer .mac-Homepage als Galerie. Auch der volle Funktionsumfang von iSync steht nur zahlenden Mitgliedern zur Verfügung.
Wer all das nicht braucht, sondern einfach mal wieder eine (nicht allzu) ruhige Kugel schieben möchte, kann Marble Blast auch für rund 15 US-Dollar bei GarageGames downloaden. Eine Version für Windows- und Linux-User wird ebenfalls angeboten. (Dirk Ellenbeck) / (se)