Hynix tiefer in den roten Zahlen
Nach Verhängung von Strafzöllen in Europa und den USA wird der südkoreanische Halbleiter-Hersteller nicht weniger Probleme haben.
Der südkoreanische Halbleiter-Hersteller Hynix meldet für das erste Halbjahr einen Nettoverlust von 1,6 Billionen Won (1,12 Milliarden Euro), im Vorjahreszeitraum betrug der Verlust 413,9 Milliarden Won. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum deutlich schlechter verlaufen sind auch die Umsätze: Laut Mitteilung des Unternehmens sind diese von 1,6 Billionen Won im ersten Halbjahr 2002 auf 1,46 Billionen in den vergangenen sechs Monaten zurückgegangen.
Wenig rosige Zeiten stehen für das Restjahr auf den Absatzmärkten in Europa und den USA an. Europäische Kommission wie US-Wettbewerbshüter haben Hynix-Importe nämlich mit Strafzöllen von 34,8 beziehungsweise 57,37 Prozent belegt. Dem koreanischen Speicherhersteller wird vorgeworfen, mit staatlichen Subventionszahlungen hochgepäppelt worden zu sein. Der Streit wird bereits vor der Welthandelsorganisation ausgetragen. (tol)