Entscheidung der FCC zu US-Breitbandnetzen veröffentlicht
In ersten Reaktionen begrĂĽĂźten Netzbetreiber die Entscheidung, weitere regulatorische Bestimmungen fĂĽr Breitband-Netze einzufĂĽhren.
Bereits im Februar hatte die US-Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) bekannt gegeben, dass sie es ablehne, regulatorische Line-Sharing-Bestimmungen für den Markt der breitbandigen Internet-Zugänge geltend zu machen. Nun haben die Wettbewerbshüter den Verordnungsentwurf veröffentlicht und für Kommentare freigegeben.
Die Entscheidung besagt, dass Telecom-Firmen nicht gezwungen sind, von ihnen neu verlegte Breitband-Netze auch für die Konkurrenz zu öffnen. Begrüßt wurde diese Entscheidung von den meisten Netzbetreibern, die einen dementsprechenden Antrag gestellt hatten. Bei MCI (Worldcom) beispielsweise stieß die Entscheidung nach US-Medienberichten hingegen auf Kritik: Sie behindere den Wettbewerb auf dem Markt für breitbandige Internetanschlüsse, hieß es. Eine ganz schlechte Nachricht war der Beschluss der FCC für DSL-Anbieter ohne eigenes Kabelnetz wie den kalifornischen Covad Communications, da ihr Spielraum für Preisverhandlungen mit den Netzbetreibern nun auf ein Minimum eingeschränkt werde. (tol)