Große Resonanz auf Wettbewerb für barrierefreie Webgestaltung
Die Initiatoren des BIENE-Award (Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten), die Stiftung Digitale Chancen und Aktion Mensch, freuen sich über eine größere Resonanz als erwartet.
Von
- Soenke Kopp
- Dr. Wolfgang Stieler
Die Initiatoren des BIENE-Award (Barrierefreies Internet eröffnet neue
Einsichten), die Stiftung Digitale Chancen und Aktion Mensch, freuen sich über eine größere Resonanz als erwartet.
Der BIENE-Award hat das Ziel, Vorbilder für sinnvolle und nutzbare
barrierefreie Web-Angebote zu schaffen und bekannt zu machen sowie
Kommunikation und produktives Miteinander zu fördern. Der Wettbewerb ist in
die Kategorien E-Commerce, E-Government, Kultur und Gesellschaft,
Wissenschaft und Forschung sowie Medien unterteilt. Auszeichnungen winken
für herausragende und innovative Lösungen, die spezifische Bedürfnisse
einzelner Nutzergruppen berücksichtigen, Angebote für Kinder, gehörlose
Menschen oder Menschen mit geistiger Behinderung.
Die Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, Jutta Croll, hatte
maximal 100 Teilnehmer kalkuliert und freut sich nach dem Ende der
Ausschreibungsfrist am 1. September 2003 über die Anmeldung von 170
Betreibern und Gestaltern deutschsprachiger Webangebote. Sie betont, daß die
Integration von Menschen mit Behinderungen in der Informationsgesellschaft
zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Festaktes in Berlin am 3.
Dezember 2003 statt. Bis dahin prüfen Fachleute an der Universität Bremen
die Beiträge der Bewerber einerseits nach der "Barrierefreie
Informationstechnik Verordnung ( BITV), andererseits nach allgemeinen Bewertungskriterien. "Die barrierefreie Webgestaltung soll
auch für Menschen ohne Behinderung inhaltlich und gestalterisch interessant
sein", betonte Iris Cornelssen, Projektleiterin für den Wettbewerb bei der
Aktion Mensch.
Die Teilnehmer wetteifern vorrangig um Anerkennung und "Ehre", denn es sind
keine Preisgelder vorgesehen. An Vereine und Selbsthilfegruppen mit
Angeboten von öffentlichem Interesse, die nicht kommerzielle Websites
betreiben, wird ein Förderpreis von bis zu 2.500 Euro vergeben. (sko) /