TEDMED: "Storytelling" als Vision fĂĽr die Medizin der Zukunft

Genetiker, Kliniker und Financiers trafen beim etwas anderen Branchentreff in San Diego auf Promis aus Film und Fernsehen.

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Von der Genetik über die Prävention im Alltag bis hin zur Chemotherapie für Kinder – im Gesundheitswesen und insbesondere bei der Therapie können Web-basierte Geschichten und grafische Darstellungen Ärzte, Forscher und Patienten besser motivieren und auf neue Idee bringen. Über diese Vision des "Storytelling" von der Tumorforschung bis zum Fitness-Bereich debattierten rund 400 Experten, Prominente und Tüftler auf der diesjährigen TEDMED-Konferenz, die in der vergangenen Woche in San Diego zu Ende ging, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Der Ableger der legendären TED-Veranstaltungen brachte Unternehmer wie Anne Wojcicki vom Genomik-Anbieter 23andme oder den Erfinder Dean Kamen in einem Raum zusammen mit Medizinern wie dem Gerontologen Aubrey de Grey, dem Chief Medical Officer von Philips oder dem führenden Entwickler von künstlichem Gewebe und Organen, Anthony Atala.

Unter das Expertenvolk, das ĂĽber Zellkulturen, OP-Roboter und kĂĽnstliche Muskeln diskutierte, mischten sich Prominente wie Martha Stewart, Goldie Hawn oder der Autor Andrew Weil, die ihre Ideen zur ganzheitlichen Vorsorge und Pflege vorstellten.

Die wilde Mischung ist beabsichtigt, denn TED steht für "Technology, Entertainment and Design", seit der Grafikdesigner und Autor Richard Saul Wurman die Konferenz 1984 aus der Taufe hob. Die exklusiven Veranstaltungen sind ein ebenso begehrter wie teurer Treffpunkt: Wer eingeladen wird, darf 4000 Dollar zahlen. Dafür gewährt die Kreativitäts- und Kommerz-Elite Einblicke in ihre Labors und Geschäftspläne.

Mehr zum Thema im ausfĂĽhrlichen Konferenzbericht auf Technology Review online:

(bsc)