Telekom-Tochter betreibt künftig Rechenzentren der WestLB
200 Mitarbeiter der Bankengruppe sollen zusammen mit der bereits verfügbaren Infrastruktur von T-Systems übernommen werden.
Die Telekom-Tochter T-Systems hat einen Großauftrag an Land gezogen. Sie wird in den kommenden fünf Jahren die Rechen- und Druckzentren der WestLB betreiben, teilte der IT-Dienstleister am heutigen Montag mit. Auch die 200 Mitarbeiter, die bei der Bankengruppe bislang für die Rechenzentren arbeiteten, sollen zusammen mit der bereits verfügbaren Infrastruktur von T-Systems übernommen werden. Bis November 2003 soll der Vorgang abgeschlossen sein.
Die WestLB will mit der Ausgliederung der Rechenzentren die Kosten und Risiken bei der Kapazitätsauslastung senken. Außerdem soll durch klar definierte Dienstleistungsverträge der Service verbessert werden. Der Fünf-Jahres-Vertrag habe ein Volumen von rund 200 Millionen Euro. Mit der WestLB reiht sich eine weitere große Bank in die Reihe der Institute ein, die ihre IT-Infrastruktur nicht mehr selbst betreiben wollen: Spektakulär war etwa die Ankündigung der Deutschen Bank, ihre europäische EDV-Abteilung auszulagen; der Vertrag mit IBM hat eine Laufzeit von 10 Jahren und einen Wert von 2,5 Milliarden Euro. (jk)