IBM wendet sich gegen mögliche Fusion von PeopleSoft und Oracle
Big Blue sieht den freien Wettbewerb durch Monopolbildung gefährdet.
IBM hat sich gegenüber dem US-Justizministerium gegen eine Übernahme des Spezialisten für Unternehmenssoftware PeopleSoft durch den Konkurrenten Oracle ausgesprochen. Diese feindliche Übernahme würde den Wettbewerb massiv einschränken, so die Befürchtung von IBM-Vorstand Buell Duncan. Im Gespräch mit der Financial Times sagte Duncan, die Größe der Unternehmen, ihr Kundenstamm und die üppigen Marketingetats würden es sehr unwahrscheinlich machen, dass Konkurrenten mithalten können.
Das Justizministerium habe sich an IBM gewandt, weil man mögliche wettbewerbsschädigende Auswirkungen der feindlichen Übernahme Peoplesofts durch Oracle untersuche, hieß es in dem FT-Bericht. Duncan wies die Überlegung zurück, IBM könne sich erneut im Bereich Unternehmenssoftware engagieren. (tol)