Linux soll BMW-Williams auf Trab bringen
HP hat BMW-Williams einen Cluster aus Linux-basierten ProLiant-Servern zur VerfĂĽgung gestellt.
Ein freies Betriebssystem soll die Formel 1 noch schneller machen. Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hat dem Rennstall Williams-BMW einen neuen Cluster aus HP ProLiant-Servern mit Linux zur VerfĂĽgung gestellt, der aerodynamische Modelle entwickeln soll, teilt HP mit. Der Rechner soll sowohl die Aerodynamik des bisherigen Rennwagens als auch die des neuen fĂĽr die Saison 2004 simulieren. Die Entwicklungszeit fĂĽr Teile der Karosserie werde nun von drei Tagen auf 14 Stunden verringert. HP ist in der Formel 1 Sponsor des Teams BMW-Williams und lieferte -- damals noch als Compaq -- bereits Simulationstechnik.
"Die Aerodynamik ist im Rennsport eine von vier Schlüsselkomponenten, die der Fahrer durch seine Leistung nicht beeinflussen kann. Reifen, Motor und Chassis sind die anderen Komponenten, doch am schwersten zu kontrollieren ist die Aerodynamik", erläutert HP. "Der aerodynamische Modellbau unterstützt das Design-Team bei einer Gratwanderung: Die Bodenhaftung des Rennwagens soll gewährleistet sein, gleichzeitig muss aber Luftwiderstand vermieden werden." HP arbeite seit diesem Jahr mit BMW Williams an der Erhöhung der Simulationskapazität. (anw)