Kurz informiert: Strompreisbremse, DDoS, Windbranche, WLAN

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Wärmepumpenbetreiber konnten sich in den vergangenen Monaten in einer interessanten Position wiederfinden. Einerseits wird der Einbau von Wärmepumpen für die Wärmewende von der Regierung gewünscht und gefördert, andererseits wurde der Strompreis mit der Strompreisbremse zunächst auf einem Niveau gebremst, das den Betrieb einer Wärmepumpe weniger attraktiv machte. An dieser Stelle will das Kabinett nun nachsteuern. Der Preis für Stromheizungen und Wärmepumpen soll auf 28 Cent pro Kilowattstunde für einen Teil des Verbrauchs gedeckelt werden. Im Sinne der Förderung von Elektromobilität soll dieser Strompreisdeckel auch auf das Laden an der heimischen Wallbox ausgedehnt werden.

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In den letzten Tagen wurden mehrere offizielle Internetpräsenzen von Bundesländern mit DDoS attackiert. Dabei werden Schwachstellen in einer IT-Infrastruktur ausgenutzt, um das gesamte System durch Überlastung zum Zusammenbruch zu bringen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik teilte heise online mit, es sei über die Vorgänge informiert. Angaben dazu, von wem die Angriffe ausgehen, machte es allerdings nicht. Die Gewerkschaft der Polizei betonte, dass die Polizeien in Bund und Ländern einen "gemeinsamen und starken Schutzschild gegen Cyberangriffe benötigten – und zwar aus einem Guss". Dafür brauche es ausreichend Geld, um notwendige IT-Fachleute zu gewinnen.

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Die Windbranche sucht in den kommenden Jahren in großem Ausmaß Arbeitskräfte für den Ausbau erneuerbarer Energien. Die erwartete Verdoppelung der installierten Windkraftleistung bis 2030 "geht nicht ohne Aufstocken des Personals", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Windenergie, Wolfram Axthelm, der dpa. "Wir reden über mehrere Zehntausende." Leicht wird das nicht. Die Unternehmen sehen sich zum einen mit dem Fachkräftemangel konfrontiert. Zum anderen kämpfen sie noch mit den Nachwehen des enormen Personalabbaus der vergangenen Jahre, einer Folge des stockenden Zubaus bei der Windenergie.

In der oberschwäbischen Stadt Wangen wird seit diesem Monat das dortige öffentliche WLAN täglich von 23 Uhr bis 5 Uhr abgeschaltet. Die Stadt wolle den Menschen, die sich vom WLAN negativ beeinflusst fühlen, eine störungsfreie Nachtruhe ermöglichen, teilte ein Sprecher heise online mit. Das "Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk" habe sich dafür eingesetzt. Die temporäre Abschaltung sei auf die Hotspots in der Altstadt begrenzt. An anderen Orten wie zum Beispiel in Flüchtlingsheimen werde das WLAN nicht abgeschaltet, damit die Bewohnerinnen und Bewohner dort Kontakte zu ihren Herkunftsländern halten können. Das Bundesamt für Strahlenschutz erläutert, dass man sich nach allen vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen unbedenklich in der Nähe von WLAN-Routern aufhalten kann.

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(igr)