Studie: 500.000 neue Jobs durch Breitbandausbau

Der Aufbau der neuen Stellen werde aber nicht in der Telekommunikationsbranche geschehen, sondern andere werden von dem Ausbau entsprechend profitieren, berichtet "Die Welt" unter Berufung auf eine neue Studie.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Der Ausbau der Breitbandnetze in Deutschland kann einer Studie zufolge in den kommenden Jahren mehr als 500.000 Jobs schaffen. Der Aufbau der neuen Stellen werde aber nicht in der Telekommunikationsbranche geschehen, sondern andere werden von dem Ausbau entsprechend profitieren. Denn gleichzeitig verlieren die Telekommunikationskonzerne selbst noch über Jahre Umsatz und Arbeitsplätze, berichtet die Tageszeitung Die Welt unter Berufung auf eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney.

Der jährliche Umsatzrückgang werde bei 2,3 Prozent liegen, die Beschäftigung in der Branche nehme sogar im Jahresschnitt um 3,1 Prozent ab, heißt es in der Studie. Grund sei vor allem der hohe Preisdruck. Die hohe Zahl der neuen Arbeitsplätze werde etwa zu gleichen Anteilen in der Bauindustrie sowie etwa in der sogenannten Kreativwirtschaft sowie im Gesundheits- oder auch dem Verwaltungswesen entstehen. Dies werde jedoch kein Selbstlauf sein, warnen die Autoren der Studie. Die Telekommunikationsunternehmen müssten sich selbst anpassen, aber Deutschland müsse auch den Breitbandausbau beschleunigen. (jk)