2. Auflage von Sagems Fotohandy

Nach dem erfolgreichen Kamera-Handy MyX-6 hat der französische Elektronik-Konzern das MyV-65 mit besserer Tastatur und Java sowie drei Einsteiger-Telefone vorgestellt.

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Sagem myV-65

Nach dem erfolgreichen Kamera-Handy MyX-6 hat der französische Elektronik-Konzern Sagem das MyV-65 vorgestellt. Technisch gleicht es weitgehend seinem Vorgängermodell. Die Tasten des Triband-Handys MyV-65, das exklusiv für Vodafone gebaut wird, sind etwas größer und dürften sich mit dem Daumen besser bedienen lassen. Auch hat Sagem die Lage der Verbindungstasten vertauscht, sodass die grüne Ruftaste nun wie bei anderen Handys links, die Taste zum Beenden einer Verbindung rechts liegt. Dank des hinzugekommenem Java-Interpreters kann man Java-Programme auf das Handy laden und ausführen.

Wie das MyX-6 wartet auch das MyV-65 mit einer eingebauten CCD-Kamera mit VGA-Auflösung (640 × 480 Pixel) und einem großen Farbdisplay (128 × 160 Pixel, 65.536 Farben) auf. Über den paketorientierten Datendienst GPRS (General Packet Radio Service) empfängt es bis zu 53,6 kBit/s und sendet maximal 26,8 kBit/s. Bilder, Texte und Sounds versendet das Fotohandy via MMS. Ab November soll es für knapp 400 Euro ohne Vertrag in die Vodafone-Shops kommen.

myC-2

Als Einsteiger-Handys sind die Sagem-Modelle myC-1, myC-2 und myX-1w gedacht. Bis auf das myC-2, das mit einem kleinen 256-Farben-Display ausgestattet ist, verfügen die Dualbandgeräte nur über Schwarzweiß-Anzeigen. Auf schnelle Datendienste und MMS muss der Kunde verzichten. Das Klappmodell myC-2 wird laut Sagem mit mehrstimmigen Klingeltönen und einer eingebauten Freisprechfunktion ohne Vertrag rund 130 Euro, das einfacher ausgestattete myC-1 110 Euro kosten. Der Preis für das WAP-fähige Sagem myX-1w liegt bei 100 Euro. Ab November sollen die Einfach-Handys zu haben sein. (rop)