Neue AirPort-Software für Mac OS X 10.3

Die Version 3.2 der Software für Apples Funk-LAN bringt WPA, höhere Sicherheit für WEP und unterstützt mehr Drucker.

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Die Version 3.2 der Software für Apples Funk-LAN erfüllt die Sicherheits-Spezifikation WPA, bringt höhere Sicherheit auch für WEP und unterstützt mehr Drucker im drahtlosen Netzwerk. Anwender der Basisstation und Clients von Apples AirPort Extreme (drahtloses Netzwerk nach IEEE 802.11g mit Datenraten bis zu 54 Mbit/s brutto) können den Schutz vor unerwünschten Lauschern damit auf die neue Spezifikation WPA (Wi-Fi Protected Access) umstellen. Laut Apple können sich dadurch "Benutzer darauf verlassen, dass ihre Daten durch einen neuen Verschlüsselungsalgorithmus und durch eine Benutzeranmeldung geschützt bleiben". Die Wi-Fi ist ein Zusammenschluss von gegenwärtig 205 Firmen, die mit drahtlosen Netzwerken zu tun haben.

Der WPA-Schutz funktioniert nur mit AirPort-Extreme-Hardware und nur mit Mac OS X 10.3. Zudem reduziert seine Verwendung die Zahl der Benutzer dieses Netzwerks. Ist an der Basisstation WPA aktiv, können sich Computer mit herkömmlichen WLAN-Karten (inklusive AirPort), die nur den WEP-Standard unterstützen, nicht mehr einwählen.

Anwender in einem herkömmlichen AirPort-Netzwerk (IEEE 802.11b) profitieren ansonsten vom neuen Funktionen für AirPort-Extreme-Basisstationen, da der Schutz gegen verschiedene Arten von Denial-of-Service-Angriffen verbessert wurde. Der neue Schutzmechanismus dieser Firmware verhindert laut Apple zusätzlich die Unterbrechung der Internet-Verbindung.

Zudem wurde die Zusammenarbeit von fest verkabelten und drahtlosen Clients sowie die Leistung der USB-Druckdienste verbessert und die Störempfindlichkeit der Basisstation gegenüber drahtlosen Telefonen und Video-Übertragungssystemen wurde gesenkt.

Das 7 MByte große Update steht Anwendern von Mac OS X 10.3 via Software-Aktualisierung in den Systemeinstellungen oder als eigenständiger Download zur Verfügung. (jes)